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© MSB, Ministerium für Schule und Bildung NRW

Lolli-Tests

 

Liebe Eltern,

direkt nach den Osterferien wurden die Selbsttests der Firma Siemens Healthcare GmbH allen Schulen durch das Land NRW zur Verfügung gestellt, um frühzeitig mögliche Infektionen mit SARS-CoV-2 erkennen zu können und deren Verbreitung zu begrenzen. Dem Ministerium für Schule und Bildung ist bewusst, dass sich diese Tests aufgrund ihrer Handhabung in den Grundschulen und Förderschulen nicht optimal durchführen lassen.

 

Daher hat das Ministerium parallel zur Beschaffung der aktuell an den Schulen zur Verfügung stehenden Selbsttests eine altersangemessene, kind- und schulformgerechte Methode zur Testung auf das Corona-Virus geprüft. Von der Universitätsklinik zu Köln wurde in den vergangenen Monaten ein Testverfahren für den Einsatz für Kinder in größeren Gruppen entwickelt. Dieses Testverfahren steht nun für den Einsatz in den Grund- und Förderschulen bereit.

 

Das Bundesgesetz zur „Notbremse" in der Corona-Pandemie vom 22. April 2021 hat als Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie in Schulen u. a. vorgesehen, dass Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden. In NRW finden bereits seit dem 12. April 2021 zwei Tests pro Woche in den Schulen statt.

 

Die Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen und Förderschulen werden daher mit einem „Lolli-Test", einem einfachen Speicheltest, zweimal pro Woche in ihrer Lerngruppe auf das Corona-Virus getestet. Die Handhabung des Lolli-Tests ist einfach und altersgerecht: Dabei lutschen die Schülerinnen und Schüler 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer. Die Abstrichtupfer aller Kinder der Lerngruppe werden in einem Sammelgefäß zusammengeführt und als anonyme Sammelprobe (sog. „Pool") noch am selben Tag in einem Labor nach der PCR-Methode ausgewertet. Diese Methode sichert ein sehr verlässliches Testergebnis. Zudem kann eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitig erkannt wird.

-  Was passiert, wenn eine Pool-Testung negativ ist?

 Der im Alltag höchst wahrscheinliche Fall einer negativen Pool-Testung bedeutet, dass kein Kind der getesteten Gruppe positiv auf SARS-Cov-2 getestet wurde. In diesem Fall gibt es keine Rückmeldung von Seiten der Schule. Der Wechselunterricht wird in der Ihnen bekannten Form fortgesetzt.

 

-  Was passiert, wenn eine Pool-Testung positiv ist?

 Sollte doch einmal eine positive Pool-Testung auftreten, bedeutet dies, dass mindestens eine Person der Pool-Gruppe positiv auf SARS-Cov-2 getestet wurde. In diesem Fall erfolgt durch das Labor eine Meldung an die Schule. Die Schule informiert umgehend die Eltern der betroffenen Kinder über die vereinbarten Meldeketten. Aus organisatorischen Gründen kann es allerdings vorkommen, dass die Information erst am darauffolgenden Tag morgens vor Schulbeginn erfolgt. Über das weitere Vorgehen und die nächsten Schritte in diesem Fall werden Sie in einem gesonderten Schreiben von der Schulleitung informiert (s. unten: Aktualisierung vom 06.05.2021). Für den Fall einer notwendigen Zweittestung erhält Ihr Kind rein vorsorglich ein separates Testkit für diese Testung zuhause. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass sich nicht ein einzelnes Kind in der Gruppe offenbaren muss und somit in seinen Persönlichkeitsrechten geschützt ist.

 

An dieser Stelle sei deutlich darauf hingewiesen, dass bei auftretenden Schwierigkeiten in der Nachtestung die Eltern verpflichtet sind, auf Haus- oder Kinderärzte zuzugehen, damit diese die dann notwendigen Schritte (u. a. PCR-Test veranlassen, Kontaktpersonen feststellen) einleiten können. Die Teilnahme am Präsenzunterricht oder an Betreuungsangeboten der Schule ist in diesem Fall erst wieder nach Vorlage eines negativen PCR-Tests möglich.

 

Weitere Informationen zu dem Lolli-Test, u. a. auch Erklärfilme, finden Sie auf den Seiten des Bildungsportals:

 

https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests

 

Dieser einfach und sehr schnell zu handhabende Test hilft uns allen, das Infektionsgeschehen besser einzudämmen und gleichzeitig Ihnen und Ihren Kindern größtmögliche Sicherheit für das Lernen in der Schule zu geben. Damit verbunden eröffnet sich auch der Weg für die Schülerinnen und Schüler sowie für Sie als Eltern für ein Mehr an Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit mit Blick auf den Schulbesuch.

---Aktualisierung vom 06.05.2021---


Liebe Eltern der Kinder der GDS,
wie Sie erfahren haben, wird ab Montag, den 10.5. 2021 die bisherige Art der Covid-19-Testung verändert. Statt der Testung mit dem Antigen Selbsttest"Rapid COVID-19" wird nun die so genannte "Lolli-Methode" eingesetzt, ein nicht-invasives Verfahren, bei dem die Kinder 30 Sekunden auf einem Tupfer lutschen und dann den Tupfer in ein Röhrchen stecken.


Das ist für die Kinder alles. Die Tupfer werden alle zusammen als "Pool" ausgewertet. Sollte es in der Gruppe einen positiven Fall geben, ist der Pool positiv, aber der Infizierte / die Infizierten noch nicht identifiziert.

Hier kommen nun Sie als Eltern ins Spiel:

Sie erhalten Freitag oder Montag / Dienstag einen Einzeltupfer in einem Röhrchen. Diesen beschriften Sie bitte mit dem Namen Ihres Kindes und bewahren ihn sorgsam auf. Wenn Sie eines Tages informiert werden sollten, dass der Pool der Lerngruppe Ihres Kindes positiv war, führen Sie am Morgen mit dem Kind den Test durch und kommen zwischen 7 und 8 Uhr damit zur Schule in das Schulleiterbüro.


Dort erhalten Sie das erforderliche Material, um im Verlauf des Tages einsehen zu können, ob Ihr Kind positiv oder negativ getestet wurde.


Bei negativer Testung darf Ihr Kind ganz normal zur Schule kommen.
Wurde es positiv getestet, muss Ihr Kind in häusliche Quarantäne und Sie erfahren alles Weitere vom Gesundheitsamt.
Fall Sie sich noch genauer informieren möchten, können Sie dies hier tun:

https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Mitarbeit und wünschen Ihnen alles Gute
Ihre Schulleitung

 

 


 
 

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